Ein Interview mit Jakob Ackermann
Wie lange arbeiten Sie schon als Abwart?
Ich bin schon seit 1996 Abwart. Somit habe ich jetzt das 16. Jahr angefangen.
Haben Sie noch andere Nebenarbeiten in der Gemeinde?
Ich bin nicht nur Hauswart vom Schulhaus und der Turnhalle, sondern bin auch
zuständig für die Dorfbeflaggung. Auch die Sportanlage im Burgbühl gehört zu
meinem Aufgabenbereich. Einmal im Jahr erledige ich die Grundreinigung der
Böden. Für sämtliche Gebäude der Gemeinde bin ich zuständig für den Öl-
einkauf zum Heizen und die Warmwasseraufbereitung.
Wer bezahlt bei einem Schaden am Schulhaus?
Die Gemeinde ist Eigentümerin des Gebäudes, dafür hat sie eine Haftpflicht-
versicherung, wenn ich etwas falsch mache. Die Gemeinde zahlt auch die
Reperaturarbeiten für die Turnhalle und das Schulhaus.
Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?
Ich habe Schreiner gelernt als Beruf. Schreiner ist ein idealer Beruf um Haus-
wart zu werden. Die Stelle wurde 1996 frei von meinem Vorgänger Zahno
Hugo. Ich habe mich dafür beworben und die Stelle auch bekommen.
Welcher Beruf würde Ihnen auch noch gefallen?
Mir gefallen vor allem handwerkliche Berufe. Schreiner ist für mich ein idealer
Beruf. Wenn ich heute aus der Schule käme, dann würde ich noch eine zusätzli-
che Lehre als Hauswart machen. Heute kann man direkt eine Lehre als Hauswart
machen, so hat man auch die Chance, bei einer grösseren Anlage (mit Klima-
anlagen und anderen technischen Einrichtungen) zu arbeiten. Eine Stelle beim
Bund oder Kanton verlangt heute diese Ausbildung.
Was war als Kind Ihr Traumberuf?
Das ist schwer zu sagen. Heute hat man die Möglichkeit zu einem Berufsberater
zu gehen. Als ich aus der Schule kam, wusste ich noch nicht, was ich werden
wollte, da war aber eine Stelle als Schreiner frei. Mich fasziniert die Bearbeitung
von Holz sehr.
Die 5. Klasse dankt Herrn Jakob Ackermann für das interessante Gespräch.